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2011

2010

Fremdwasser ist nach wie vor ein Problem

Weihnachten und der Jahreswechsel geben uns Anlass, das zu Ende gehende Jahr zu betrachten und unsere Arbeit zu bewerten bzw. auf das beginnende Jahr zu blicken. Die Gemeinde Amerdingen hatte sich sehr viel vorgenommen und konnte viele Maßnahmen zum Abschluss bringen bzw. einige einleiten.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit und damit auch der finanziellen Investitionen, lag im Bereich Abwasser. Trotz einiger Baumaßnahmen am Abwassernetz ist es bisher noch nicht gelungen, den Fremdwasseranteil so zu reduzieren, dass er sich in einem akzeptablen Rahmen bewegt. Das bedeutet, dass auch im kommenden Jahr noch Maßnahmen und damit auch finanzielle Investitionen erforderlich sein werden.

Für die Feuerwehr Amerdingen ging ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Das neue Einsatzfahrzeug der Wehr konnte seiner Bestimmung übergeben werden.

Ein für die Gemeinde wichtiges Thema, die Betreuung der Kinder, wird seit Jahren erfolgreich umgesetzt. Aufgrund der hohen Belegungszahlen im Montessori-Kinderhaus St. Vitus, hat der Gemeinderat den Anbau einer Kinderkrippe beschlossen. Mit dem Bau konnte noch im alten Jahr begonnen werden. Bis zur Mitte des kommenden Jahres sollen die Räumlichkeiten in Betrieb genommen werden. Durch Zusammenarbeit von Grundschule und Kinderhaus ist auch ein Mittagstisch und Hausaufgabenbetreuung im Kinderhaus möglich. Die Buchungszeiten belegen, dass ein hoher Bedarf bei den Eltern gegeben ist. An unserer Grundschule wurde mit der energetischen Sanierung des Gebäudes begonnen.

Für den Dorfladen war 2010 ein gutes Geschäftsjahr. Die Entwicklung seit Gründung hat unsere Erwartungen übertroffen, deshalb sagen wir unseren Kunden und Mitgliedern herzlichen Dank.

In Amerdingen und Bollstadt stehen für Bauwillige genügend Bauplätze zur Verfügung. Gemeinsam sind wir im zu Ende gehenden Jahr ein großes Stück weiter gekommen.

Im kommenden Jahr werden wir die Sanierung der Mehrzweckhalle angehen. Nach mehr als 30 Jahren intensiver Nutzung ist eine umfangreiche Baumaßnahme unumgänglich. Bei den geplanten Maßnahmen soll natürlich die Einsparung von Energie im Vordergrund stehen. Geplant ist, dass Mehrzweckhalle und Kinderhaus, sowie Feuerwehrhaus mit Bauhof und die Jugendräume durch einen Verbund mit Hackschnitzeln beheizt werden sollen.

Ich bedanke mich bei allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern für das entgegengebrachte Vertrauen und für die Unterstützung. Allen ehrenamtlich Tätigen danke ich für die Arbeit zum Wohle der Allgemeinheit. Vielen Dank den Mitgliedern des Vorstandes und des Aufsichtsrates im Dorfladen, sowie ganz herzlichen Dank den Mitarbeiterinnen für die sehr gute Arbeit. Herzlichen Dank der Kollegin und den Kollegen des Gemeinderates für die harmonische und konstruktive Zusammenarbeit.

Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde, des Schulverbandes, der Verwaltungsgemeinschaft Ries, den Verwaltungen der Kirchengemeinden Amerdingen und Bollstadt, allen Bürgern, die unauffällig und manchmal im Hintergrund zum guten Erscheinungsbild bei Pflanzaktionen oder Pflegemaßnahmen mitgewirkt haben, allen herzlichen Dank für Ihren Beitrag. Den Beschäftigten und Vertretern der staatlichen Institutionen, allen voran Landrat Stefan Rössle, herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung unserer Gemeinde.

Ich wünsche Ihnen liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, alles Gute für das kommende Jahr, möge das Jahr 2011 Ihnen vor allem Gesundheit und Zufriedenheit bringen.

www.rieser-nachrichten.de vom 24.12.2010


2009

Ein „Energiewald“ wird angepflanzt - gute Ertragslage im Dorfladen

Wenn wir im Dezember auf das zu Ende gehende Jahr blicken, so stellen wir uns wie alle Jahre immer die Frage: Wo ist die Zeit geblieben? Aber die Hektik des Alltages lässt die Zeit nur so verrinnen. Wir fragen uns, was haben wir uns vorgenommen und was haben wir erreicht?

Für unsere Gemeinde können wir feststellen, dass es wieder ein Jahr mit vielen Bauvorhaben und somit auch entsprechenden Investitionen war. An den Abwasserkanälen wurden Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, um die Fremdwasserproblematik in den Griff zu bekommen. Es wurde deutlich, dass in diesem Bereich weitere Investitionen erforderlich sein werden, da die bisherigen Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben.

Brandschutzkonzept für die Mehrzweckhalle

Die weitere Sanierung der Mehrzweckhalle musste in diesem Jahr aufgrund der fehlenden Haushaltsmittel ausgesetzt werden. Eine unbedingt erforderliche Maßnahme wird ein Brandschutzkonzept für die Mehrzweckhalle sein. Wir hoffen auch, dass im kommenden Jahr bei entsprechender Finanzausstattung die energetische Sanierung in der Mehrzweckhalle fortgesetzt werden kann. In der Planung sind, die Duschräume zu erneuern, das Flachdach über den Nebenräumen mit einem neuen Pultdach zu versehen, sowie die restlichen Fenster auszutauschen. Wir erhoffen uns davon eine drastische Senkung der Energiekosten.

Aufgrund der guten Buchungszahlen in unserem Kinderhaus ist der Anbau einer Kinderkrippe unumgänglich, zumal wir derzeit räumlich sehr stark eingeschränkt sind und auch der allgemeine Trend zur Kinderkrippe in unserer Gemeinde erkennbar ist. Trotz der anstehenden Investitionen wird es jedoch unser Ziel sein, die Verschuldung in einem überschaubaren Rahmen zu halten.

Erfreulich breite Bürgerbeteiligung

Sehr erfreulich ist auch, dass unter breiter Bürgerbeteiligung die Bürger-Energie Amerdingen-Bollstadt GbR ins Leben gerufen werden konnte. Deren Zielsetzung ist die Gewinnung von Strom mittels Photovoltaikanlagen. Nahezu alle Dachflächen auf Kommunalgebäuden konnten belegt werden. Die Gemeinde wird auch einen Energiewald anpflanzen, damit für die Umstellung der Heizungsanlage in der Mehrzweckhalle genügend Heizmaterial zur Verfügung steht. Die Hackschnitzelheizung in der Schule läuft bereits seit mehreren Jahren problemlos und wird aus Restholz aus dem Gemeindewald geheizt.

In der Grundschule Amerdingen wird im Rahmen des Konjunkturpaketes II die energetische Sanierung durchgeführt werden. Das komplette Dach, sowie die Fenster sollen ausgetauscht werden. Die Maßnahmen sollen zum größten Teil in der Ferienzeit durchgeführt werden.

In unserem Dorfladen können wir weiterhin auf steigende Umsätze und auch eine gute Ertragslage verweisen. Diese erfreulichen Zahlen wollen wir auch in dem guten Service und der Freundlichkeit unserer Mitarbeiterinnen sehen, zumal auch der Dorfladen einem Wettbewerbsdruck unterliegt.

Gemeinsam ein großes Stück weitergekommen

Gemeinsam sind wir im zu Ende gehenden Jahr ein großes Stück weiter gekommen, dies wünsche ich mir auch für die Zukunft. Aufgrund des hohen ehrenamtlichen Engagements in Vereinen, in unserem Kinderhaus, in der Schule und auch für die Gemeinde braucht es uns nicht um die Zukunft Bange sein. „Wenn wir für die Gemeinschaft was tun - Tun wir auch Gutes für uns selbst“ dies sollte auch weiterhin Kernpunkt unseres Handelns sein.

Zum Jahresende möchte ich die Gelegenheit wahrnehmen und mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, bei den Vereinsvorständen stellvertretend für alle Helfer in den Vereinen, für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung bei der Realisierung der vielfältigen Aufgaben in der Gemeinde und im Vereinsleben bedanken. Herzlichen Dank der Kollegin und den Kollegen aus dem Gemeinderat für die gute und konstruktive Zusammenarbeit, die jederzeit von Vertrauen und korrektem Umgang miteinander geprägt war.

Dank für Spenden und Dank an die Vereine

Herzlichen Dank auch an die Unternehmer für die Spenden an die Gemeinde und auch an die Vereine. Durch diese Unterstützung wird in der Gemeinde, wie auch den Vereinen manche Anschaffung erst möglich. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde, des Schulverbandes, der Verwaltungsgemeinschaft Ries und im Dorfladen danke ich für die hervorragende Arbeit.

In gleicher Weise bedanke ich mich bei meinen Vorstands- und Aufsichtsratskollegen im Dorfladen für die ehrenamtliche Arbeit. Herzlichen Dank auch an alle, die unauffällig und manchmal im Hintergrund zum guten Erscheinungsbild der Gemeinde beigetragen haben, sei es durch Mithilfe bei der Pflege öffentlicher Anlagen oder auch bei Vorbereitung und Durchführung gemeindlicher Veranstaltungen.

Den Beschäftigten und Vertretern der staatlichen Institutionen, allen voran Landrat Rößle, herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung unserer Gemeinde.

Ich wünsche Ihnen liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, alles Gute für das kommende Jahr, möge das Jahr 2010 Ihnen vor allem Gesundheit und Zufriedenheit bringen.

www.rieser-nachrichten.de vom 24.12.2009

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Amerdingen freut sich über neues Löschfahrzeug

Löschfahrzeug für Amerdingen

Amerdingen Das momentan wechselhafte Wetter machte auch den Organisatoren der Amerdinger Fahrzeugeinweihung zu schaffen. Waren zunächst Empfang der Vereine und Festgottesdienst im Schlosshof vorgesehen, so hieß es nach einem weiteren Regenschauer in den frühen Morgenstunden des Sonntags noch kurzfristig umzuplanen. Danach fanden Empfang und Gottesdienst in der örtlichen Mehrzweckhalle statt und den geplanten Festumzug ließ man ausfallen.

Dennoch wurde es ein schönes Fest mit vielen Besuchern, den Kesseltaler Musikanten und schließlich dem Hauptpunkt der Veranstaltung, der Einweihung eines neuen Einsatzfahrzeuges für die örtliche Feuerwehr.

Zunächst hatte Pater Benno Spegel einen Festgottesdienst in der Mehrzweckhalle gefeiert, bevor er mit Verantwortlichen aus Politik und Feuerwehrführung zur Segnung des neuen „TSF“ schritt.

In der Halle begrüßte dann Amerdingens Bürgermeister Hermann Schmidt die Gäste aus Politik, Wirtschaft, dem gräflichen Hause und die vielen Männer umliegender Wehren. Immerhin knapp 100 000 Euro hatte das neue Fahrzeug gekostet, aber für die Kommunen sei es schließlich Pflicht, entsprechendes Material für die Feuerwehren zur Verfügung zu stellen, so Schmidt.

Zur Finanzierung haben auch der Freistaat, eine Bürgerstiftung, örtliche Firmen und Banken und maßgeblich auch der Amerdinger Feuerwehrverein beigetragen, sagte der Bürgermeister.

Landrat Stefan Rößle zeigte sich erfreut von der Gemeinschaft, die Feuerwehr und Gemeinde in Amerdingen bilden. Es ist nicht selbstverständlich, dass alle Kommunen die Feuerwehrarbeit so unterstützten, wie es die Kesseltalgemeinde mache, so der Landrat.

Nach einem halben Jahrhundert war die Neuanschaffung nötig

Dabei war die Neuanschaffung eines neuen Fahrzeuges in Amerdingen dringend nötig, war doch der alte Feuerwehr-Anhänger bereits über ein halbes Jahrhundert und auch die Spritze schon 28 Jahre alt. Rößle schloss mit dem Dank an alle aktiven Feuerwehrler, an die die Ansprüche immer mehr stiegen, ihre Arbeitgeber, die die Ehrenamtlichen oft freistellten sowie dem Freistaat, der sich an rund einem Fünftel der Kosten beteiligt hatte.

Bernhard Meyr überbrachte die besten Wünsche der Kreisbrandinspektion und dankte dem Gemeinderat für seine gute Entscheidung, der örtlichen Wehr ein neues Fahrzeug zu ermöglichen. Aber alle noch so modernen Fahrzeuge würden nichts bringen, wenn sich nicht auch Aktive in Zukunft in ausreichendem Maße zur Verfügung stellen, um Menschen in Not zu helfen.

Für die am Verkauf beteiligten Unternehmen sprach Manfred Fischer, der in Dinkelscherben eine Firma für Feuerwehrausstattung betreibt. Er stellte das Doppelkabinen-Fahrzeug vor, auf dessen VW-Chassis die Firma Furtner und Ammer den Alukoffer gebaut hatte.

Das Schlusswort gehörte dem Kommandanten der Amerdinger Wehr, Christoph Hefele. Nachdem man vor Jahren ein neues Feuerwehrhaus gebaut habe, sei auch nun der Ersatz der alten Tragkraftspritze durch ein neues Fahrzeug unbedingt nötig gewesen, so Hefele, der mit dem Dank an alle schloss, die zum Gelingens des Festes beigetragen hatten.

Nach dem Mittagessen gab es einen „Schau-Nachmittag“ mit Feuerwehr-Fahrzeugen am Gerätehaus und neben Kaffee und Kuchen auch ein Kinderprogramm.

Rieser Nachrichten vom 01.06.2010

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